Reflexologie ist eine ganzheitliche Therapie, bei der zum Beispiel durch Druck auf bestimmte Punkte der Füße Probleme in anderen Körperteilen behandelt werden.

Ähnlich dem Konzept der Traditionellen Thai-Massage, beruht die Reflexologie auf der Annahme, dass die Energie ungehindert durch den Körper fließt, wenn ein Mensch im Gleichgewicht ist.

Bei Stress, Anspannung, Ängsten, schlechter Ernährung oder zu wenig Bewegung ist der Energiefluss jedoch blockiert. Die Reflexologie geht davon aus, dass bestimmte Stellen der Hände und Füße bestimmten Körperteilen entsprechen. Übt man nun auf diese Stellen Druck aus, wird der entsprechende Körperteil davon beeinflusst.

Obwohl es die Fußmassage seit den Zeiten frühester Zivilisationen gibt – sie ist z.B. schon auf ägyptischen Grabmalen abgebildet -, ist die Fußreflexzonen Massage, wie wir sie heute kennen, eine relativ moderne Therapieform. Sie wurde im frühen 20. Jahrhundert von der Amerikanerin Eunice Ingham entwickelt. Sie identifizierte und beschrieb die Reflexzonen des Körpers und nannte ihre Therapieform Reflexologie.

Bei der Fußreflexzonenmassage werden nun die Reflexzonen der Füße durch Druck bearbeitet. Dadurch werden die verspannten Stellen gelockert und die Energieblockaden gelöst. Die Energie zu den betreffenden Körperteilen soll wieder ungehindert fließen und die Gifte ausgeschwemmt werden. 

Der Fuß ist eines der Körperteile, der die gesamte Belastung des Körpers tragen muss. Das Massieren der Fußsohlen ist sehr populär und wurde als ärztliche Behandlung anerkannt. Die Fußmassage regt die Durchblutung der Füße an, verhindert die Verkalkung der Blutgefäße und ist sehr gut gegen Muskelkrämpfe  in den Füßen.

Wann wird nicht behandelt     

- bei rheumatischen Erkrankungen der Füsse 

- bei schweren Durchblutungsstörungen der Füsse mit offenen Wunden

- bei starken Schmerzen an den Füssen infolge von Verletzungen 

- bei Bluthochdruck

- bei infektiösen oder hochfieberhaften Erkrankungen

- bei akuten Entzündungen im Venen- oder Lymphsystem

- bei Verletzungen oder Beeinträchtigungen am Fuss 
  (z.B. Morbus Sudeck, Gangrän, Ekzem, Mykose)

- bei Epileptikern, Diabetikern, psychisch kranken Personen

- bei Schwangerschaft und während der Menstruation infolge
  der erhöhten Stimulation der Durchblutung

- nach chirurgischen Eingriffen oder bei nicht ausgeheilten 
  Frakturen am Fuss   

- bei hohem Fieber infolge viraler oder bakterieller Infektion

 

zurück zur Übersicht
(bitte hier "klicken")